Das Montreux Jazz Festival ist weitaus mehr als der klangvolle Name eines in der Musikwelt einzigartigen Ereignisses. Seit seinen Anfängen 1967 hat das Festival sein Tätigkeitsspektrum erheblich erweitert. Dies wird deutlich, wenn man die während des ganzen Jahres florierende Welt des Festivals betrachtet: Die Montreux Jazz Artists Foundation, welche sich didaktischen Projekten sowie dem künstlerischen Nachwuchs verschrieben hat; die Montreux Jazz Café Restaurants, die auf internationaler Ebene als regelrechte Botschaften fungieren; die Claude Nobs Foundation, deren Mission darin besteht, die grösste audiovisuelle Konzert-Archivsammlung der Welt zu erhalten und aufzuwerten.  

Nachfolgend finden Sie nähere Informationen zum Festival und zu seinen verschiedenen Branchen.

Das Montreux Jazz Festival

Das Montreux Jazz Festival dauert 2 Wochen und findet jeden Sommer am Ufer des Genfersees in der Schweiz statt. Durch seine ambitionierte Programmgestaltung und das herausragende Know-how aus dem Bereich der Hotellerie offeriert das Montreux Jazz Festival Künstlern und Publikum einen privilegierten Rahmen, in dem die Zeit still steht und fantastische Geschichten geschrieben werden.

Das Montreux Jazz Festival, das 1967 von Claude Nobs, René Langel und Géo Voumard gegründet wurde, hat sich zu einer symbolträchtigen Veranstaltung gemausert. Dies nicht nur aus dem Grund, weil die Besucherzahl von 250.000 überschritten wird oder weil das Festival zu den wichtigsten in Europa und der Welt gehört, sondern vielmehr deshalb, weil sich die Identität des Festivals trotz des Gewinns an Grösse und an Bedeutung nicht verändert hat.
Eine Priorität ist weiterhin der intime Rahmen, den Montreux bietet und der förderlich ist für die Improvisation. Die Nähe zwischen grossen Künstlern und ihrem Publikum innerhalb von Sälen mit vernünftigem Fassungsvermögen sowie der Komfort und die ausgezeichnete Hörqualität führen zu einzigartigen Konzerten, welche den Nährboden für ganz besondere Augenblicke bilden.

Obwohl die Wurzeln der Veranstaltung im Jazz und im Blues liegen, haben auch andere Musikstile schnell ihren Platz gefunden. Die künstlerischen Begegnungen zwischen allen Generationen von Musikern sowie neue Erfahrungen bilden den Kern und Anker des Festivals. In diesem Sinne haben Nina Simone, Miles Davis, Ella Fitzgerald, Marvin Gaye, Prince, Leonard Cohen, David Bowie oder auch Stevie Wonder in Montreux für historische Auftritte gesorgt.

Die drei kostenpflichtigen Konzertbühnen (Auditorium Stravinski, Montreux Jazz Club, Montreux Jazz Lab) stellen das renommierteste „Schaufenster“ des Festivals dar. Seit Beginn war es dem Gründer jedoch ein Anliegen, allen den Zugang zur Musik zu ermöglichen: So tragen zahlreiche kostenlose Konzertbühnen dazu bei, das Herz des Festivals zum Schlagen zu bringen und aufstrebende Künstler zu fördern.

Ab dem Nachmittag ist das Festival in vollem Gang: Von den unter freiem Himmel liegenden Bühnen von Music in the Park und den Workshops bis hin zum Rock Cave und seinen Aftershows zu später Stunde. Zudem laden die belebten Uferanlagen von Montreux mit einer vielfältigen Auswahl an Essensständen sowie den am See liegenden Terrassen mit eindrücklicher Sicht auf die Alpen zum Verweilen ein.

Das Festival, das schon immer grossen Wert auf die Tonqualität gelegt hat, nimmt minuziös und mit Hilfe modernster Technologien alle seine Konzerte auf. Diese einzigartige Archivsammlung vereint mehr als 5'000 Stunden Live-Musik und ist heute Teil des Weltdokumentenerbes der UNESCO. Zudem wurden mehr als 400 Konzerte von Montreux veröffentlicht, wie den berühmten Album Swiss Movement von Les McCann und Eddis Harris im Jahr 1969 und Nina Simone’s ergreifenden Konzert aus dem Jahr 1976.

Nach dem Tod von Claude Nobs im Januar 2013 hat Mathieu Jaton die Direktion des Festivals übernommen. Gestützt auf ein starkes Know-how, welches das Montreux Jazz Festival in der Musikwelt so einzigartig macht, begibt es sich jedes Jahr wieder auf den Weg, seine musikalische, auf Kühnheit und grenzenlosen Träumen beruhende Geschichte weiterzuschreiben.

Stiftungsrat
Präsident: Me François Carrard
Vizepräsident: Pierre Landolt
Vorstandsmitglied: Thierry Amsallem, Patrick Aebischer, Pierre Keller, André Kudelski, Xavier Oberson, Peter Rebeiz, Laurent Wehrli
Generaldirektor: Mathieu Jaton
Generalsekretärin: Viviane Rychner Raouf

Mitglied von
Top Events of Switzerland | Swiss Music Promoters Association | Yourope The European Festival Association |International Jazz Festivals Organisation | European Talent Exchange Program |International Live Music Conference | La fédération De Concert!

Auszeichnungen
Swiss Night Life Award 2015 "Best Festival", Swiss Recycling Award 2014, Prix 2011 de l’intégration professionnelle de personnes en situation de Handicap par l’Association des Entreprises d’Insertion Professionnelle (AEIP).

Geschichte

Es wäre eine gewaltige Aufgabe, alle Künstler aufzuzählen, die seit 1967 auf den verschiedenen Bühnen des Festivals gespielt haben. Um sie alle in gebührender Weise zu würdigen, dürfen sie nicht einfach nur auf einer Liste aufgeführt werden, denn jeder einzelne von ihnen hat die Festivalgeschichte mitgeschrieben. Es stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, damit auch Sie die grossen Momente des Festivals erneut erleben können.

Montreux Jazz Live

Diese digitale Plattform bietet Zugang zu den audiovisuellen Schätzen, die nicht nur aus seit 1967 aufgezeichneten Konzertarchiven bestehen, sondern auch aus einer Serie von Videoformaten, die vom Montreux Jazz TV erstellt wurden. Mit diesem Tool können die Inhalte des Festivals zentralisiert sowie mit Kommentaren versehen werden. Die Plattform wird regelmässig durch neue Inhalte aktualisiert. 

Concerts Database

Dieses Recherche-Instrument erfasst die Konzerte, die seit 1967 stattgefunden haben sowie die dazugehörigen Setlists.

Vidéo interactive 50e

Eine Retrospektive der 49. vergangenen Ausgaben in Form kurzer Videosequenzen.

 

1967- 2016, EINE RETROSPEKTIVE


SINCE 1967
Die kleine Stadt, Lieblingsdestination der Engländer im 19. Jahrhundert, steckt mit den Füssen im Genfersee, mit dem Kopf in den Bergen und hat die Sonne als Schutzengel. Nur wenige Durchreisende können der Versuchung widerstehen, einen Moment innezuhalten, um Montreux zu geniessen.

Damals waren vor allem die Teilnehmer des Fernsehwettbewerbs "La Rose d'Or" von dem Ort angetan. Fehlten nur die abendlichen Animationen. Ein Mitarbeiter des Tourismusbüros hat sich deshalb darum gekümmert: Niemand Geringerer als Claude Nobs. Schon immer von der Musik fasziniert, packt er diese Mission mit vollem Elan an und macht sich so gut, dass die Entscheidung, eine separate Veranstaltung zu schaffen, zu einer Priorität wird. Mit seinem Enthusiasmus und seiner Unerschrockenheit konnte er – der es geschafft hat, dass die Rolling Stones zum ersten Mal ausserhalb von Grossbritannien spielen – von der Idee überzeugen, dass ein dem Jazz und anderer aktueller Musik gewidmetes Festival durchaus einen Platz an der Riviera verdient hat.

1967 findet im Casino von Montreux während drei Tagen das erste Montreux Jazz Festival statt: 15 Bands oder Einzelkünstler auf der kostenpflichtigen Bühne sowie bereits Jam-Sessions in den Gärten. Der Höhepunkt dieser ersten Festivalausgabe war das Charles Lloyd Quartet, welches neben Charles Lloyd selbst auch aus dem Pianisten Keith Jarrett und dem Schlagzeuger Jack DeJohnette bestand

Seien wir ganz offen, ein Hauch Wahnsinn war diesem Vorhaben immer eigen. Ohne auf warnende Stimmen zu hören, wolltenn Claude Nobs und seine Weggefährten René Langel und Géo Voumard nie etwas von einem kleinen Festival wissen, sondern strebten Grösseres an. Nicht um des Ruhmes willen, nicht um des Geldes willen, sondern wegen der Liebe zur Musik. Das visionäre Festival zeichnet bereits alle seine Konzerte auf. Die Aufzeichnungen werden mittels modernster Technologien weitergeführt.

Ab dem zweiten Jahr dehnt sich das Festival auf fünf Tage aus. Die Anzahl der Festivaltage steigt mit dem Erfolg noch weiter. Die Aufzeichnung des mythischen Konzerts von Les McCann und Eddie Harris anlässlich derselben Ausgabe mündet in Swiss Movement, welches sich als erstes Jazz-Album der Musikgeschichte mehr als eine Million Mal verkauft. Diese sowie weitere Live-Aufnahmen tragen zur internationalen Anerkennung des Festivals bei.

70’- 80’
Natürlich gab es auf dem Weg auch Schwierigkeiten, die wiederum Teil der Legende sind: Während dem Konzert von Franck Zappa im Dezember 1971 bricht im Casino ein Brand aus und zwingt die Organisatoren dazu, das Festival 1972 vorübergehend ins Pavillon des Palace zu verlegen sowie die zwei darauffolgenden Jahre ins Kongresszentrum Montreux. Der Brand wird Gegenstand eines Welthits mit dem Titel „Smoke On The Water“, komponiert von den Mitgliedern von Deep Purple, welche Zeugen des Zwischenfalls waren. Die Rückkehr in das vollständig rekonstruierte  Casino fällt zusammen mit der Ankunft neuer Musikgattungen wie Folk und Country.
Die Ausgabe 1977 erreicht mit der Festivaldauer vom 1. – 24. Juli einen neuen Rekord und ist gleichzeitig mit der Ankunft von Musik aus aller Welt verbunden, insbesondere brasilianische sowie Discomusik. In den 15 folgenden Jahren erobert das Montreux Jazz Festival definitiv die Herzen einer immer grösser werdenden Zahl von Musikliebhabern und wird zur weltweiten Referenz. Miles Davis fühlt sich am Festival wie zu Hause, B.B. King wartet regelmässig mit Blues auf, während Herbie Hancock und Carlos Santana ihren „brennenden Fingern“ und ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

90’
Das Festival ruht sich nicht auf seinen Lorbeeren aus: die 90er-Jahre stehen für eine spektakuläre Wende. 1993 wird das Kongresszentrum Montreux (heute Montreux Music and Convention Center - 2M2C) zum neuen Festivalgelände, nicht zuletzt weil es über zwei Bühnen verfügt. Das Auditorium Stravinski und das New Q’s. Dieser „kleine“ Saal ermöglicht es den Zuschauern, auch weniger bekannte Künstler und spezielle Stile zu entdecken. Der Übergang wird vom „Amercian brother“ Quincy Jones unterstützt, der die Veranstaltung von 1991 bis 1993 an der Seite von Claude Nobs co-produziert. 1991 fand zudem das letzte Konzert von Miles Davis statt.
Das Publikum macht diese Entwicklungen mit und wird bei jeder Ausgabe grösser. 1998 widmet sich der neue Saal - unterdessen umbenannt in „Miles Davis Hall“ –aufkommenden Musikstilen, von Elektro und Acid Jazz bis hin zu Hip Hop. Im gleichen Jahr wird die Besucherzahl (kostenpflichtige und Gratisbühnen) von 200.000 überschritten.

2000 - 2015
Ab 2003 kann das musikalische Spektrum aufgrund eines neuen Saals des Casino Barrière erweitert werden. Auch wenn sich das Wetter oft launisch zeigt, bleibt das Festival auf Kurs und feiert 2006 sein 40. Jubiläum. Zu diesem Zeitpunkt wird die Besucherzahl von 220.000 Personen schon seit einigen Jahren immer wieder
Als ausgebildeter Koch hat Claude Nobs sein Gespür dafür, wie man jemanden angemessen empfängt sowie seine Leidenschaft für die Gastronomie über das Festival hinaus einfliessen lassen: So sind die Montreux Jazz Cafés entstanden. Ein gemütlicher Ort, an dem sich gute Küche und Musik auf einzigartige Weise verbinden. 2008 ist auch das Jahr, in dem die Fondation 2 ins Leben gerufen wurde; sie stellt den pädagogischen Bereich des Festivals dar, der sich Projekten wie Workshops und musikalischer Kreation an ungewöhnlichen Orten widmet. Die gemeinnützige Stiftung ist auch Schirmherr der berühmten Klavier-, Gitarren und Stimmwettbewerbe.

2007 vereinen die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne und die Fondation Claude Nobs ihre Kräfte und Kompetenzen, um sich mit der Digitalisierung dieser audiovisuellen Aufnahmen mit hoher Auflösung einem einzigartigen,
umfangreichen Projekt zu widmen. Dieses ist dazu bestimmt, die Erhaltung der Archive zu gewährleisten und sie für die kommenden Generationen aufzuwerten.
Ziel ist es zudem, die Archive unter Beachtung der Copyright- Bestimmungen einem immer grösseren Publikum zugänglich zu machen. Dies ist möglich dank der Entwicklung interaktiver Übertragungstechnologien, mit denen auch Ziele auf erzieherischer, wissenschaftlicher und kultureller Ebene verfolgt werden.

Im Juni 2013 wurde die Archivensammlung, die über 5’000 Stunden Live-Aufnahmen desMontreux Jazz Festivals enthält, ins Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen. Das historische musikalische Zeugnis beinhaltet seit einem halben Jahrhundert aufgezeichnete Live-Auftritte und stellt die erste audiovisuelle Bibliothek dar, die als Welterbe anerkannt ist.

2013 steht das Festival durch das plötzliche Verschwinden des charismatischen Claude Nobs „alleine“ da. Die Trauerzeit ist geprägt von bewegenden Hommagen, gleichzeitig auch von neuen kreativen Impulsen, von bedeutenden Entscheidungen und Veränderungen, die noch zusammen mit Claude Nobs im vergangenen Herbst entwickelt wurden. Geleitet von seiner fordernden Identität und unter der Führung des neuen Direktors Mathieu Jaton nimmt das Festival wieder Gestalt an und konzentriert sich auf die Zukunft. Würde man diese mit einer Schallplatte veranschaulichen, würde das in etwa so tönen:
Seite A, drei kostenpflichtige Säle mit ausgeprägtem Charakter. Das Auditorium Stravinski bleibt der Ort, an dem uns beim Anblick der ganz grossen Künstler fast schwindlig geworden ist. Dieser unumgängliche Ort teilt sich den Platz mit zwei anderen, klar abgesteckten Bereichen: Montreux Jazz Club, dessen intimer Rahmen ideal ist für Jazz und Soul sowie für Jam Sessions; Das Montreux Jazz Lab, eine Plattform inklusive Live-Stream, die ihre Kraft aus den Rhythmen der angesagtesten Künstler und aus den Entdeckungen der verschiedensten Stile schöpft.
Seite B, immer noch kostenlos, aber in einem neuen Rahmen. Entlang der Uferanlagen wird die Geschichte der „Gründermusik“ des Festivals erzählt – Eine Art „Jazz-Strip“ mit bunten Neon-Lichtern.

Indem die Fondation 2 im Jahr 2014 zur Montreux Jazz Artists Foundation (MJAF) geworden ist, hat eine ganz neue Ära begonnen, wobei sie natürlich weiterhin die Wettbewerbe und die Konzerte organisiert. Aber auch während des ganzes Jahres geht die MJAF ihrer Mission nach, Verbindungen zu schaffen und die Talente von morgen zu begleiten, vor allem im Rahmen der „Montreux Jazz Academy“, 2016 feiert das Montreux Jazz Festival seine 50. Ausgabe. Ein halbes Jahrhundert lebendiger Musik, die jeden Sommer in einer kleinen und ausserordentlichen Stadt gefeiert wird. Das von Giovanni Riva gestaltete Plakat 2016 sowie auch die Projekte und die Zusammenarbeit sind zukunftsorientiert und geprägt von der historischen Verbindung des Festivals mit Künstlern und Publikum.

Montreux Jazz Artists Foundation

Die Montreux Jazz Artists Foundation - MJAF (früher Fondation 2) ist der pädagogische Teilbereich des Montreux Jazz Festival. Die Stiftung ist als gemeinnützig anerkannt und ist aus dem Willen heraus entstanden, neue Talente zu entdecken, den kulturellen Austausch zu fördern und für Künstler und Publikum einen Ort der Begegnung zu schaffen.

Die Stiftung organisiert während dem Montreux Jazz Festival die berühmten Stimm-, Gitarren- und Klavierwettbewerbe, Workshops sowie musikalische Kreationen an ungewöhnlichen Orten.

Aber auch während des gesamten Jahres verfolgt die Stiftung ihre Mission als Vermittler und unterstützt die jungen Talente von morgen. Seit 2014 organisiert die MJAF die Montreux Jazz Academy, eine einwöchige, intensive Residenz für ca. 10 junge Talente, die aus der Gruppe der Wettbewerbs-Preisträger ausgewählt werden.

Das Ziel der Montreux Jazz Academy ist es, ihnen einerseits das nötige Rüstzeug mit auf den Weg zu geben, damit sie sich und ihr Talent weiterentwickeln können, andererseits sollten sie die Möglichkeit erhalten, sich ausserhalb ihrer gewohnten Komfortzone ausprobieren zu können und sich untereinander sowie mit den Mentoren auszutauschen. Dank diesen Begegnungen, die zu neuen Fragestellungen und neuen Ideen führen, konnten im Rahmen der Montreux Jazz Academy zahlreiche musikalische Projekte entstehen.

Die Montreux Jazz Artists Foundation hat eine klare Botschaft: Die Zukunft des Jazz ist glänzend und ihr Weg führt über Montreux.

Stiftungsrat
Präsident: Xavier Oberson
Vizepräsident: François Carrard
Generaldirektor: Mathieu Jaton
Künstlerische Leiterin: Stéphanie-Aloysia Moretti
Vorstandsmitglied: Patrick Delarive, Pierre Keller, Julie de Luxembourg, Jean-Claude Reber, Stephanie Rada Zocco, Wendy Oxenhorn
Generalsekretärin: Viviane Rychner Raouf​

Montreux Jazz Café

Als ausgebildeter Koch hat Claude Nobs (Gründer des Montreux Jazz Festival) sein Gespür dafür, wie man jemanden angemessen empfängt sowie seine Leidenschaft für die Gastronomie über das Festival hinaus einfliessen lassen: So sind 2008 die Montreux Jazz Café entstanden. Diese sollten einen gemütlichen Ort bieten, an dem sich Küche und Musik auf einzigartige Weise verbinden.

Die Montreux Jazz Café, die quasi als Botschaften des Festivals konzipiert sind, bieten eine spezielle Atmosphäre sowie ausgefeilte und mit Leidenschaft zubereitete Gerichte. Auf dem Menüplan stehen z.B. der berühmte B.B. Burger, Coquelet à la Quincy Jones, oder auch der schmackhafte Ella’s Cheesecake.

Die audiovisuelle Archivsammlung des Festivals – Teil des Weltdokumentenerbes der UNESCO – bildet im Hinblick auf die exklusive Verwendung dieser Bilder ebenfalls ein wichtiges Element der Montreux Jazz Cafés. Jedermann kann in den Genuss der guten Küche kommen, während er nebenbei Konzerte entdeckt, die meistens noch nirgendwo anders gezeigt wurden.

Die Geschichte der Cafés, die Claude Nobs begonnen hat, wird weitergeschrieben: Auf der ganzen Welt wurden mehrere Cafés eröffnet. Auf internationaler Ebene kümmert sich die Montreux Jazz International SA um die Entwicklung der Marke Montreux Jazz Café

Informationen zu allen Montreux Jazz Café und ihren Menüs finden Sie hier: montreuxjazzcafe.com (Englisch-Version)

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Claude Nobs Foundation

Von Aretha Franklin oder Ray Charles David Bowie oder Prince, wurden mehr als 5000 Stunden Konzerte sowohl in Audio-und Video aufgezeichnet wurde, seit der Schaffung des Montreux Jazz Festival im Jahr 1967, durch den visionären Claude Nobs.

Diese Sammlung enthält viele der größten Namen in der Mitte und Mainstream- Jazz, einschließlich Errol Garner, Count Basie, Lionel Hampton, Dizzy Gillespie, Oscar Peterson bis Herbie Hancock. Die meisten von ihnen bestehen große Anzahl von improvisierten Jam-Sessions extrem selten. Meilen Davis spielte seine letzte Vorstellung, von Quincy Jones im Jahr 1991 durchgeführt. Viele Künstler wie Marvin Gaye, ihre erste und einzige Leistung für das Fernsehen in Montreux.

Diese Sammlung von "Live"- Musikaufnahmen, von 1967-2012, mit universeller Bedeutung und interkulturelle Dimensionen hat keinen direkten gleich in der Welt. Diese musikalische Bibliothek zeichnet eine Zeitleiste der stilistischen Einflüsse aus den frühen Stile von Jazz bis in die Gegenwart.

Die 1991, 1992, 1993, 1997 und 2002 bis 2012 Ausgaben des Festivals wurden in High-Definition- TV aufgezeichnet. Das Festival experimentiert sogar 3D im Jahr 2010 in Zusammenarbeit mit der Nagra Kudelski-Gruppe und 3D 4K 2012 mit NPV3D.

" Its the most important testimonial to the history of music, covering jazz, blues and rock " Quincy Jones

Einige der Veranstaltungen werden auf DVD, CD, MP3-und Blu-ray veröffentlicht. Eagle Rock " Live at Montreux "-Serie debütierte im November 2004 bereits erfasst 120 bedeutende Künstler mit Shows stammt aus den 1960er Jahren.

Montreux Sounds, Kurator des Archivs, wird seit 2007 eine Partnerschaft mit der EPFL (Eidgenössische Technische Hochschule - Lausanne ), einer der führenden Universität der Technologie weltweit, für die Erhaltung und präsentiert die gesamte MJF Archive ( 5'000 Std. Konzertaufnahmen ) in einem eigenen Raum, nannte das Montreux Jazz Café, im Herzen der schönen Campus.

Stiftungsrat
Präsident: Thierry Amsallem
Vice-Präsident: Laurent Wehrli
Vorstandsmitglied: Prof. Patrick Aebischer, Olivier Audemars, Joëlle Borgatta, France Lombard, Eric Merk
Generalsekretärin: Simon Lepêtre

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Partners

Sponsoring is an essential source of financing for cultural events. However, the degree of integration regarding these partnerships varies from one event to the next. For years the Festival has relied on a strategy of close collaboration with its partners, whose presence brings added value to both the public and the artists.

Les amis

Der Verein Amis du Festival de Jazz de Montreux (AFJM) wurde 1978 gegründet und vereint aktuell 200 Mitglieder welche das Festival durch Förderung und Vermittlung der Festivaleigenen Werte unterstützen: Musikalische Vielfältigkeit, das Entdecken neuer Talente sowie die Unterstützung junger Künstler.

Montreux Jazz Artists Foundation

The Montreux Jazz Artists Foundation originates from Claude Nobs’s vision and his endeavour to discover new talent, to foster cultural exchanges, and to create a special place for artists and audiences to meet.